Horst Wehner

10 Jahre Jugendbauhütten

17. Januar 2012  |  Abgelegt in Allgemein

Das Freiwillige Soziale Jahr kennen die meisten, auch das Freiwillige Ökologische Jahr. Dass es so etwas auch im Bereich Denkmalschutz gibt, wissen möglicherweise nicht so viele. Damit das nicht so bleibt, haben die “Jugendbauhütten” anlässlich ihres 10. Jahres eine Wanderausstellung erarbeitet, die noch bis zum 3. Februar im Sächsischen Staatsministerium für Finanzen zu sehen ist.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 13.01. durch den Dresdner Orstkurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Klaus Otto. Anschließend sprach Silvia Strauch, die Geschäftsführerin des Vereins Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie stellte die Projekte in all ihrer Vielfalt vor und welchen Beitrag sie sowohl zum Denkmalschutz als auch zur beruflichen Orientierung der an ihnen teilnehmenden jungen Leute leisten.

Einer von ihnen kam auch zu Wort und erzählte u.a., dass die ehemaligen Jugendbauhütten-Mitglieder gerade dabei sind, ein Projekt für Kinder zu erarbeiten. Denn (Bau-)Denkmäler als Werte zu begreifen, das müsse man lernen. “Wer einmal restauriert oder etwas instand gesetzt hat, wird nie wieder achtlos durch eine Stadt gehen. Der wird einfach mehr auf seine Umwelt achten.”, bekräftigten sowohl Frau Strauch als auch ehemalige Teilnehmer am Freiwilligendienst. Das ist doch ein guter Ansatz!

Alles Gute für 2012!

6. Januar 2012  |  Abgelegt in Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen,

auch im Jahr 2012 stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Situation beeinträchtigter Menschen verbessert sich zwar langsam, dennoch haben wir nicht annähernd den Standard erreicht, den die UN-Behindertenrechtskonvention vorschreibt. Fortschritte gab es 2011 bei der inklusiven Schulbildung, die uns auch in diesem Jahr beschäftigen wird. Kleinere Fortschritte gab es auch auf dem Arbeitsmarkt, wenngleich Behinderte deutlich weniger vom Wirtschaftsaufschwung profitierten, als Menschen ohne Handicap.

Dennoch ist nicht alles Gold was glänzt. Die Mittel zur Eingliederungshilfe der Arbeitsagentur werden eingedampft. Die wirtschaftliche Lage trübt sich ein; Finanzpolitiker werden bei behindertenpolitischen Maßnahmen wohl wieder auf die schlechte Kassenlage verweisen. An diesen (und anderen) Punkten werden wir auch in diesem Jahr ansetzen: Menschen mit Behinderungen sind keine Kostenfaktoren – denn sie werden von der Gesellschaft behindert! Und die Gesellschaft ist es, die Behinderungen abbauen muss, nicht die Betroffenen.

In diesem Sinne wünsche ich uns beste Gesundheit, sichtbare Fortschritte in der Behindertenpolitik und viel Kraft für die vor uns liegenden Herausforderungen.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und Euch auch im Jahr 2012!

Herzliche Grüße,

Horst Wehner

Zum Jahresausklang: Danke und gute Zeit!

24. Dezember 2011  |  Abgelegt in Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, verehrte Genossinnen und Genossen,

die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer, Weihnachten steht vor der Tür. Im bald ablaufenden Jahr ist viel passiert, wir haben viele Erfahrungen gesammelt (und dabei manche harte Nuss hinnehmen müssen) und auch konkrete Verbesserungen in der einen oder andere Sache erreicht. Es hat Spaß gemacht.

Ich möchten all jenen „Danke!“ sagen, die mich begleitet haben.

Ihnen allen möchte Euch fröhliche Weihnachten wünschen, ausreichend Gelegenheit, sich im Kreise der Familie, mit Freunden oder mit den Lieben zu entspannen, gemütlich zu feiern und zugleich Kraft zu tanken. Das neue Jahr wird uns neue Herausforderungen bescheren. Mit hier und da etwas mehr Gelassenheit werden wir auch diese meistern

Für 2012 wünsche ich von Herzen alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, Glück und Erfolg bei allem, was Sie tun. Ich freue mich schon jetzt auf das weitere Miteinander.

Es grüßt herzlich

Horst Wehner

Spiele, Kuchen und Geschenke bei der Kinder-Weihnachtsfeier der LINKEN

7. Dezember 2011  |  Abgelegt in Allgemein

Am Montag (5. Dezember) habe ich meine Schuhe nicht nur geputzt, weil der Nikolaus-Tag vor der Tür stand. Sondern weil am Montag eine Veranstaltung stattfand, auf die ich mich jedes Jahr wieder freue.

Bereits zum sechsten Mal organisierten die Genossinnen und Genossen der LINKEN in Glauchau eine Weihnachtsfeier für Kinder aus besonders einkommensschwachen Familien. Einen ganzen Nachmittag lang konnten die 3- bis 14-Jährigen im Glauchauer Funpark spielen und toben. Animateure boten Puppentheater und Tanzspiele an, die Eltern konnten bei Kaffee und Kuchen einfach einmal den Alltag vergessen.

Kleine Geschenke für die Kinder

Kleine Geschenke für die Kinder

Wie in jedem Jahr wurden für die knapp 70 Kinder in diesem Jahr wieder kleine Geschenke gepackt. Und so liefen die Kinder zum Präsente-Tisch, um neue Buntstifte, Knetmasse oder Kartenspiele geschenkt zu bekommen. Ein toller Anblick, wie den Knirpsen mit geringem Aufwand eine große Freude gemacht wurde. Auch die große Portion Pommes, die sonst vielleicht nicht ins Familienbudget passt, brachten Kinderaugen zum Leuchten.

Gefragt, was mir dieser Tag persönlich bedeutet, habe ich geantwortet, dass auch mir als Atheist Nächstenliebe viel bedeutet, dass ich einfach da sein möchte, dass ich selbst in meinem Leben viel Solidarität erfahren habe und es für mich selbstverständlich ist, Solidarität zu leben… und dass auch solche Veranstaltungen, solche Treffen ein Ausdruck dafür sind, Füreinander miteinander da zu sein.

Eine riesige Halle mit Spielgeräten - der Funpark in Glauchau.

Eine riesige Halle mit Spielgeräten - der Funpark in Glauchau.

Natürlich weiß ich, dass ein solcher Nachmittag wie heute nicht die grundsätzlichen Probleme löst, denen sich beipsielsweise Leistungsbezieher nach dem SGB II Tag für Tag gegenüber sehen. Deshalb ist es für mich auch so wichtig, dass wir als Linke nicht locker lassen in unseren Bemühungen, alle Kinder, aber auch ihre Eltern,  vor Armut zu schützen.

Etwa 70 Kinder kamen zum Spielen und Toben in den Funpark.

Etwa 70 Kinder kamen zum Spielen und Toben in den Funpark.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Betreiber des FUN-Parks, der Familie Bosel, sowie den weiteren Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung wir die Weihnachtsfeier nicht hätten durchführen können: der Kreisverband DIE LINKE. Zwickau, die Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Glauchau, der Ortsvorstand DIE LINKE. Glauchau, die Kreistagsfraktion DIE LINKE. Zwickau, die Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE. Sabine Zimmermann und mein Landtagskollege der Fraktion DIE LINKE. Sebastian Scheel. Ebenfalls einen großen Dank gebührt den Mitarbeiterinnen der Glauchauer Tafel, die neben ihrer eigentlichen (ehrenamtlichen!) Arbeit auch die Anmeldungen zur Weihnachtsfeier entgegennahmen und uns am Montag auch personell unterstützten.

Traumkonzert

28. November 2011  |  Abgelegt in Allgemein

Am 14.11.2011 fand in der Stadthalle in Chemnitz das Traumkonzert statt. Dass es etwas ganz Besonderes war, zeigt dieser Brief, den ich ein paar Tage später erhielt:

“Lieber Horst,

vielen, vielen Dank für den Tipp mit dem Traumkonzert – es war phantastisch! Ich kann mich nicht entsinnen, wann ich das letzte Mal in einem Konzert war, bei dem ich nicht nach 2 Stunden auf die Uhr gesehen habe, weil es langatmig wurde. Bei diesem hier war genau das Gegenteil der Fall: es hätte ruhig noch länger gehen können!

Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: wo habt Ihr bloß all die Talente gefunden? Cello, Gesang, Keyboard, Tanz, Bands und Orchester… Und nicht nur jeder für sich, sondern auch alle zusammen! Was soll ich sagen: es war grandios!

Überhaupt die ganze Stimmung an dem Abend: Schon vor dem Konzert nicht das übliche Gedrängel, sondern jeder schien darauf bedacht zu sein, dem anderen seinen Raum zu lassen. Auch das Tempo war ein anderes als sonst. irgendwie viel ruhiger. Trotz des ausverkauften Saals!

Musik einmal völlig anders wahrzunehmen, war Euer Ziel, wie ich dem Programmheft entnehmen konnte. Ich muss sagen: das ist Euch durch und durch gelungen!  Und dass am Ende der Saal getobt hat, nun ja.  Wer Rockstar-Qualitäten hat, muss wohl damit leben, wie ein Rockstar behandelt zu werden :)

Ich frage mich übrigens heute noch, wie Tommy das mit dem Keyboard hinbekommen hat, so ganz ohne Hände…

Ich hoffe sehr, dass das nicht ein einmaliges Erlebnis war. Ist vielleicht sogar schon für das nächste Jahr etwas Ähnliches in Planung? Es würde mich sehr freuen, davon zu hören. Ich bin auf jeden Fall wieder mit dabei!

Herzlichen Dank nochmals für die Einladung, es erinnert sich immer wieder gern an diesen Abend

die Katrin”

Vielen Dank an Meinhild Tröger für die Fotos:

der Gebärdenchor in Aktion

ein großes Dankeschön an die ehemalige Sozialbürgermeisterin von Chemnitz, Heidemarie Lüth

Stimmung mit ORFFeus

tolle Stimmen bei "Kaleidoskop"