Horst Wehner

Archiv für Dezember 2009

Kinderweihnachtsfeier in Glauchau

20. Dezember 2009  |  Abgelegt in Allgemein

Es gibt wohl kaum eine Zeit im Jahr, in der so viel auf die Ärmsten aufmerksam gemacht wird, vor allem auf die Kinder. Dass es diese auch bei uns gibt, ist nicht erst seit Hartz IV traurige Wirklichkeit.

Deshalb haben auch wir eine Kinderweihnachtsfeier ausgerichtet. Einen Nachmittag lang waren die Kinder mit ihren Eltern eingeladen, im Funpark Glauchau, einer riesigen Spiel- und Tobeanlage, ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen. Natürlich gab es auch Plätzchen, Kuchen und Kakao, Puppentheater, Geschenke und einen Weihnachtsmann.

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Am Ende des Tages waren 82 Kinder da gewesen, eine Zahl, die traurig macht, auch wenn die Kinder viel Spaß hatten und so mancher Vater am Abend todmüde ins Bett gesunken sein dürfte.

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Deshalb gilt es auch im neuen Jahr, alle Anstrengungen zu unternehmen, um Kinder so weit wie möglich vor Armut zu schützen. Schon in diesem Jahr haben wir das mit zahlreichen Gesetzesanträgen versucht, die jedoch durch die Koalition abgelehnt wurden. Aber wir werden nicht locker lassen!

Jahresabschluss und Fraktionsweihnachtsfeier

20. Dezember 2009  |  Abgelegt in Allgemein

Am 15. Dezember verlegten wir unsere Fraktionssitzung von Dresden nach Oelsnitz ins Erzgebirge. Dort besuchten wir zuerst das Bergbaumuseum, durch das wir mit viel Herz und Sachverstand geführt wurden. Erfreulich für mich vor allem, dass alles barrierefrei war, vom Förderturm bis in den Schacht.

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.

Anschließend fand ein Treffen mit Kulturschaffenden und Vertretern von Verbänden aus dem Erzgebirge und dem Landrat statt. Bei Kaffee und Weihnachtsstollen wurde uns von den Problemen vor Ort berichtet, aber auch von den kreativen Maßnahmen, mit denen diese angegangen werden. Natürlich werden wir LINKEN auch in Zukunft jede nur mögliche Unterstützung geben.

Während ein Teil der Fraktion den Weihnachtsberg in Niederwürschnitz besichtigte, traf ich mich schon mit Martina Große, Freya-Maria Klinger, Heike Werner und Torsten Steckel im “Anger” in Neuwürschnitz, wo wir noch einmal unser kleines Kulturprogramm für die Weihnachtsfeier probten.

Gesang beim Jahresabschluss am 15.12.2009

Nach einem tollen Buffet, einem nicht nur ernsten Jahresrückblick von André Hahn und einem sehr gelungenen Auftritt von Kerstin Köditz als “Putzfrau Gloria”, sorgten wir mit unseren Liedern für Besinnlichkeit, in die viele gern einstimmten. Als besonderes Highlight hatten wir ein Lied von Bernd Rump geprobt, der mit dem neuen Jahr in die Ruhephase seiner Altersteilzeit geht und an diesem Abend herzlich verabschiedet wurde.

Für Wehmut blieb allerdings wenig Zeit, da noch weitere heitere Beiträge folgten, in die sich aber auch der eine oder andere kritische Ton mischte, was aber der guten Stimmung des Abends keinen Abbruch tat.

LINKER Jahresabschluss am 15.12.2009

Alles in allem war es eine positive Bilanz, die wir ziehen konnten und mit vereinten Kräften wird es im neuen Jahr weitergehen!

(Fotos: efa)

Allianz zur Teilhabe

4. Dezember 2009  |  Abgelegt in Allgemein

Was für ein Tag ! Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen vereinbarten sich Verantwortungsträger aus der Politik und der Wirtschaft darauf, Menschen mit körperlichen, seelischen, geistigen oder/und Sinnesbeeinträchtigungen eine gleichberechtigte Chance zur Teilhabe und selbstbestimmten Berufsausübung zu geben. Großartig empfinde ich hierbei das ehrliche Bekenntnis   des Repräsentanten des Unternehmerverbandes, Herrn Rüdiger Lorch. Ob allerdings wirklich Vereinfachungen seitens der Bürokratie erfolgen, bleibt angesichts der komplizierten Reden vom Kommunalen Sozialverband abzuwarten. Ich hoffe jedoch sehr darauf. Ich gratuliere von Herzen den Ausgezeichneten, die Beschäftigten der Lukaswerkstatt der Stadtmission Zwickau. Sie erhielten den Integrationspreis des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen (übereicht durch Frau Staatsministerin Claus und Herrn Verbandsdirektor Werner). Vor allem dafür, dass es gelungen war, zwei Beschäftigte aus der Werkstatt am so genannten ersten Arbeitsmarkt teilhaben zu lassen. Trotz alledem, ich fände es noch besser, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung würde in allen Lebensabschnitten erfolgen können. Warum ausgerechnet nach der integrativen Kindertagesstätte eine Trennung von Kindern mit körperlichen, geistigen, seelischen oder/und Sinnesbeeinträchtigungen in die Sonderschulen erfolgt, bleibt mir nicht nachvollziehbar. Hier ist noch viel zu tun, vor allem mit Blick auf die Vorgaben der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen.

Büroneueröffnung in Glauchau

3. Dezember 2009  |  Abgelegt in Allgemein

Am 24. November war es endlich soweit: ich konnte in Glauchau einladen zur Eröffnung des alten und doch  neuen Büros. Bürgerinnen und Bürger, kommunale VertreterInnen aus der Region, unter ihnen der Oberbürgermeister der Stadt Glauchau,  kamen und gratulierten und wünschten Erfolg und forderten ein, die regionalen Belange in der Landtagsarbeit nicht zu vergessen. Ich war und bin allen für ihr Kommen dankbar.

Andreas Salzwedel Kreisvorsitzender Kreisverband DIE LINKE Zwickau

Andreas Salzwedel Kreisvorsitzender Kreisverband DIE LINKE Zwickau

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich versicherte, meinen Beitrag zu leisten und erläuterte, dass ich in meiner Arbeit vor Ort weiterhin die Gelegenheit nutzen werde, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, dass mir auch weiterhin sehr daran läge, mich mit  den in der Region  im kulturellen, sportlichen, wirtschaftlichen und auch sozialen Einrichtungen, Unternehmen, Selbsthilfegruppen und Verbänden zu treffen und die weiteren Aufgaben zu besprechen und dass ich mich schon jetzt auf die Begegnungen freue.

Ich empfand es als Genugtuung, dass mir von allen Anwesenden  nicht nur Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben gewünscht, sondern auch ihre persönliche Unterstützung zum Ausdruck gebracht wurde, das bezog sich auch auf die Herausforderungen, die in Verbindung mit der Ausübung des für mich neuen Amtes des 2. Vizepräsidenten verbunden sind, gepaart mit einem gewissen Stolz darauf, dass dieses Amt von einem aus ihrer Region ausgeübt wird. Ich nutzte die Gelegenheit, mich bei allen für ihre bisher gewährte Unterstützung, für ihr Vertrauen zu bedanken. Ich wäre nicht an dem Platz, wenn  es die Mitarbeit, die Unterstützung eines jeden einzelnen nicht gegeben hätte. Und auch mit Blick auf die Zukunft wünschte ich mir, dass wir auch weiterhin  miteinander gestalten können. Ich freute und freue mich jedenfalls sehr auf das Miteinander Füreinander.

Bei der Gratulation - Vertreter der Selbsthilfegruppe Rollstuhlfahrer Glauchau

Bei der Gratulation - Vertreter der Selbsthilfegruppe Rollstuhlfahrer Glauchau

 

 

 

 

 

 

 

Es war aber auch die beste Gelegenheit, diejenigen vorzustellen, die mir helfen, quasi meine Mannschaft bilden: Frau Marina Salzwedel, meine wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Abgeordnetentätigkeit und zugleich für die Aufgaben in meinem Abgeordnetenbüro (insoweit nicht nur als gute Seele, sondern zuerst als Ansprechpartnerin für jedermann, jedefrau aus der Region), für die Ausübung des Amtes des Vizepräsidenten helfen mir Frau Petra Major als Sekretärin,und Herr Michael Voigt als persönlicher Fahrer und schließlich zum Ausgleich meiner aus den bestehenden körperlichen Beeinträchtigungen resultierenden Nachteile Frau Katrin Pritscha als persönliche Assistenz.

Bei Kaffee, Keksen und belegten Brötchen wurden nicht nur Glückwünsche ausgetauscht, sondern auch gleich ein paar Probleme angesprochen, die in dieser Legislaturperiode unbedingt auf die Tagesordnung der politischen Arbeit kommen müssen.

Oberbürgermeister der Stadt Glauchau Dr. Peter Dresler

Oberbürgermeister der Stadt Glauchau Dr. Peter Dresler

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich geht mein neues Amt mit zahlreichen neuen Terminen im Landtag einher, trotzdem habe ich mir fest vorgenommen, die Arbeit vor Ort nicht zu benachteiligen. Termine, um mich persönlich zu treffen, können mit Marina Salzwedel vereinbart werden. Sie leitet auch die Schreiben und Anliegen an mich weiter, die  an mich herantragen werden. Es bleibt dabei, ich werde Rede und Antwort stehen über das, was zu machen geht oder nicht zu machen ist oder möglicherweise mit Blick auf Änderungserfordernissen auf den Weg zu bringen ist.

In diesem Sinne kann ich nur die Bürgerinnen und Bürger auffordern, zu kommen. Ich freue mich schon jetzt auf die Begegnungen. Denn nur durch diese wird es möglich, zu  erfahren, was gut ist, wo es klemmt und wo Handlungsbedarf besteht. Es bleibt dabei: Im Mittelpunkt steht der Mensch! Dafür stehe ich!