Monat: Januar 2013

2. Offene Sport-Stacking-Sachsenmeisterschaft in Zschopau

Am vergangenen Wochenende wurde in der Turnhalle der Martin-Andersen-Nexö-Schule in Zschopau mal wieder kräftig „gebechert“ und das in einer zum Teil atemberaubenden Geschwindigkeit. Betrunken wurde dabei allerdings keiner, dafür gab es jede Menge Medaillen.

Sport- oder Speedstacking ist eine Sportart, bei der es vor allem auf die Auge-Hand-Koordination, Beidhändigkeit, Koordination, Schnelligkeit und Konzentration ankommt. Neun bzw. zwölf Becher müssen  in einer bestimmten Reihenfolge zu Pyramiden gestapelt und wieder abgebaut werden. Geeignet ist der Sport für alle Altersklassen, und die waren auch bei den Meisterschaften am Samstag vertreten.

Schon die Kleinsten waren hoch konzentriert bei der Sache und konnten die eine oder andere Medaille mit nach Hause nehmen. In der Altersklasse 65+ hatten die Männer keine Chance, das Edelmetall ging an die Damen der Mannschaft.

Bemerkenswert war auch wieder die Organisation der Veranstaltung. Schülerinnen und Schüler in grünen T-Shirts erklärten, zeigten Wege, holten auch mal den Hausmeister und waren vor allem aufgeschlossen gegenüber jeder Frage, sei es zu den Örtlichkeiten, den Abläufen, den Regeln des Wettbewerbs. Man merkte, es ist auch „ihre“ Veranstaltung. Auch das Catering wurde von Schülerinnen und Schülern betreut – eine tolle Sache.

Die weiteste Anreise hatte übrigens eine Mannschaft aus Ufa, wo sich die Patenschule der Martin-Andersen-Nexö-Schule befindet. Natürlich gab es ein Foto zur Erinnerung.

Vielen Dank an Frau Büchner und Frau Berndt, die mir die Schirmherrschaft über diese Meisterschaft angetragen haben, aber auch an Herrn Froß, der wie schon im letzten Jahr die Siegerehrung moderiert hat.

Mach mit!

Möchten Sie, möchtest du mitmachen?

2013 und 2014 stehen wir gemeinsam vor zwei „ Superwahljahren“.

Beginnend 2013 mit den Wahlen zum Deutschen Bundestag bis zu den Kommunal- , Europa- und Landtagswahlen 2014 in Sachsen ist jede Menge zu tun. Denn wir wollen möglichst viele Menschen motivieren, wählen zu gehen. Ich  – oder besser – wir suchen fleißige Helfer, die  uns unterstützen. Jede helfende Hand wird gebraucht ob als  Kandidat  oder wenn es darum geht, das vielfältige Material an die Bürgerinnen und Bürger zu bringen.

Wenn Du/Sie gern mitmachen möchten: einfach auf folgenden Link gehen und sich im Mitmachformular eintragen:  http://portal.dielinke-in-sachsen.de/partei/3519/535/725/

Herzlichen Dank schon jetzt.

Volksbank macht den Weg nicht für alle frei!!

Manche Dinge währen lange – aber leider nicht immer gut.

Im Jahr 2010 zog die Filiale der Volksbank Markranstädt innerhalb des Ortes um. Von einer zuvor barrierefrei erreichbaren Bank in ein neues modernes Gebäude, nur leider jetzt mit Barrieren!

Seit 2010 führen Menschen mit Behinderungen allen voran “ selbstbestimmt Leben“ aus dem Ort einen aussichtslosen Kampf „David gegen Goliath“ mit dem Bauamt des Landkreises und der Volksbank. Erreicht werden sollte der barrierefreie Zugang der Bank.

Außer gegenseitigen Schuldzuweisungen, Hinhaltetaktiken und dem Verweis, dass das Problem an die Landesdirektion weitergeleitet worden sei (31.07.12!), konnte bisher keine Abhilfe des unhaltbaren Zustands erreicht werden.

Offensichtlich möchte die Volksbank Markranstädt nur einen ausgewählten Personenkreis als Kunden. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, zumindest Menschen mit außergewöhnlichen Gehbehinderungen, sind offenbar nicht erwünscht!!

Diese Beispiel zeigt deutlich, wie weit wir von dem Anspruch auf die Verwirklichung des Rechts auf selbstbestimmtes Leben und umfassende Teilhabe entfernt sind. Dazu muss zuerst der öffentliche Raum barrierefrei gestaltet und für jeden zugänglich sein. Barrierefreiheit ist keine Speziallösung für Menschen mit Behinderungen, aber für gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unverzichtbar.

Das haben leider immer noch nicht alle kapiert.

Klar wird,  die Volksbank meint mit ihrem Spruch „wir machen den Weg frei…“ eben nicht jeden. In Markranstädt ist das deutlich sichtbar! Oder sollte gar die Stadtverwaltung die Schaffung der Barrierefreiheit verhindert haben???