Horst Wehner

Archiv für Oktober 2014

3. Sächsischer Blindenfußballcup ein voller Erfolg für den Behindertensport

30. Oktober 2014  |  Abgelegt in Allgemein

Am 26. Oktober 2014 wurde in Leipzig in der Sporthalle Am Rabit um den 3. Sächsischer Blindenfußballcup in Leipzig gespielt: Gewonnen haben  Griechen !

Mit einem Sieg der favorisierten griechischen Mannschaft von BSU Pirsos ging am 26. Oktober 2014 der 3. Sächsische Blindenfußballcup um den Pokal des Sportbürgermeisters der Stadt Leipzig zu Ende. Das mit griechischen Nationalspielern gespickte Team aus Thessaloniki bezwang im Finale den Chemnitzer FC mit 2:0. Für die Chemnitzer, die in diesem Jahr Bundesligadritte wurden, war es die bislang beste Platzierung in der Geschichte des Turniers.

Das Spiel um Platz 3 wurde erst im Penaltyschießen entschieden – zugunsten von Avoy MU Brno (Tschechien). Vierter wurde der FC Victoria Berlin, Fünfter der FC St. Pauli und Sechster LASS Budapest (Ungarn).
„Nach der dritten Auflage dieses Turniers kann man schon fast von einer Traditionsveranstaltung reden. Und diese Tradition möchten wir gern fortführen. Seitens der Stadt Leipzig, die unsere Veranstaltung fördert, wurde uns signalisiert, dass wir wohl auch im kommenden Jahr mit der Unterstützung der Kommune rechnen können“, so Christian Rösler, Geschäftsführer des Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverban- des (SBV). Der SBV hatte das Turnier gemeinsam mit dem Sächsischen Fußball- Verband (SFV) und dem Chemnitzer FC ausgerichtet.

In der Gastgeberstadt Leipzig wird weiterhin daran gearbeitet, eine zweite sächsische Blindenfußballmannschaft zu etablieren. SBV-Geschäftsführer Christian Rösler: „Wir sind mit den Verantwortlichen des 1. FC Lok Leipzig und weiteren Partnern im engen Kontakt. Aktuell versuchen wir zum Beispiel gerade, einen qualifizierten Trainer zu fin- den oder einen interessierten Coach, der sich die entsprechenden Kenntnisse aneignen will.“

Ich war gern bei diesem Turnier und danke den Organisatoren, insbesondere Christian Rösler, für die exzellente Organisation. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr begeistert, auch von dem Rahmenprogramm am 25. Oktober, das den Besuch des Museums für Musikinstrumente im Grassi Museum Leipzig vorsah. Es ist ja gar nicht so einfach für ca. 70 Menschen mit hochgradiger Sehbehinderung entsprechende Angebote vorzuhalten. Für Christian Rösler offenbar kein Problem. Den Sportlerinnen und Sportlern hat es sehr gefallen. Sie wollen wieder kommen.

Weitere Informationen gibt es hier:

MDR Sachsen Spiegel http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video231172_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

Sportbuzzer: http://bcove.me/x7h8oo77

Info TV Leipzig www.info-tv-leipzig.de/showVideoNr.php?q=MTIwNzMjcHJlc3NlQGJlaGluZGVydGVuc3BvcnQtc2FjaHNlbi5kZQ

Armut hat viele Ursachen – ihnen muss konsequent entgegengesteuert werden!

28. Oktober 2014  |  Abgelegt in Allgemein

16,1 Prozent der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland waren 2013 laut der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armutgefährdung, von Armut bedroht.

Dazu fordert, Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland:

VdK: Armut darf nicht zur Normalität werden

„Die Vermeidung und Bekämpfung von Armut in allen Altersgruppen muss weiterhin ganz nach oben auf die politische Tagesordnung. Armut darf nicht zur Normalität werden.“ Das fordert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armutsgefährdung in Deutschland. Demnach waren 16,1 Prozent der Bevölkerung, also rund 13 Millionen Menschen, im Jahr 2013 von Armut bedroht.

„Arbeitslosigkeit, nicht bedarfsgerechte Grundsicherungsleistungen, vielfach niedrige Löhne, mit denen man keine Familie ernähren kann, Renten, die kaum zum Leben reichen, Frauen, die ungewollt in Teilzeit arbeiten, all das hat die Armutstendenzen in Deutschland in den letzten Jahren verstärkt und wird Armut weiter verfestigen, wenn nicht gegengesteuert wird“, mahnt Mascher.

Alarmierend sei vor allem, dass der Trend der Altersarmut unter Frauen nicht gestoppt werden kann. Zwar sei die Mütterrente ein kleiner Baustein im Kampf gegen bestehende Altersarmut. „Dennoch muss die vollständige Angleichung der Mütterrenten kommen. Das heißt, dass auch bei älteren Müttern drei Erziehungsjahre für die Rente angerechnet werden müssen. Und das Mehr an Rente muss auch für Frauen spürbar sein, die so wenig Rente bekommen, dass sie auf Grundsicherung angewiesen sind. Sie haben im Moment nichts von der Mütterrente, weil sie auf die Grundsicherung angerechnet wird. Wir fordern daher einen Freibetrag von 100 Euro“, erklärt Mascher.

„Die Zahlen machen erneut klar, dass Armut in Deutschland nach wie vor ein großes Problem ist und nicht mehr wegdiskutiert werden darf. Wer Armut im Alter vermeiden will, muss für ordentlich bezahlte Arbeit und gute Arbeitsbedingungen sorgen. Denn wer von seinem Lohn nicht leben kann, wird auch eine Armutsrente haben.“ Die steigende Zahl an Geringverdienern und Rentnern, die mit Nebenjobs versuchen, sich finanziell über Wasser zu halten, sei ein klares Indiz für die wachsende Armut. Der Sozialverband VdK sieht zwar den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn als wichtigen Schritt. Er allein reiche jedoch bei weitem nicht aus. Der VdK fordert regulierende Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt. „Leih- und Zeitarbeit, befristete Arbeitsverhältnisse sowie Teilzeit- und Minijobs leisten der Armut, vor allem bei Frauen, Vorschub. Wenn wir Armut vermeiden wollen, dann müssen prekäre Beschäftigungsverhältnisse eingedämmt werden“, so Mascher.

Der VdK weist anlässlich der heute veröffentlichten Zahlen zudem erneut auf die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich hin. „Die Verteilung von Armut und privatem Reichtum verfestigt sich mehr und mehr in Deutschland. Dieses Auseinanderdriften ist nicht nur ungerecht, es ist auch gefährlich. Der Staat kann seinen sozialen Aufgaben immer schwerer nachkommen, hat kaum noch finanziellen Spielraum. Mit einer vernünftigen Steuerpolitik ließe sich für mehr sozialen Ausgleich sorgen“, betont Mascher. Der VdK fordert deshalb mehr Steuergerechtigkeit. „Spitzeneinkommen, große Vermögen und Erbschaften sowie finanzstarke Unternehmen müssen dauerhaft stärker belastet werden, um die soziale Kluft in Deutschland nicht weiter zu vergrößern. Es ist mehr als gerecht, wenn sie stärker an der Finanzierung der Staatsaufgaben beteiligt werden“, so die VdK-Präsidentin.

Diese Pressemeldung als PDF herunterladen: PM-VdK-Armut-darf-nicht-zur-Normalit-t-werden-28-10-2014.pdf

Tag der offenen Tür im Sächsischen Landtag

16. Oktober 2014  |  Abgelegt in Allgemein

Wie jedes Jahr am 3. Oktober zum Tag der offenen Tür im Sächsischen Landtag hatte die DIE LINKE. die Gelegenheit sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am Stand DIE LINKE mit Ulrich und Karsten Kobes

Mit meinem Fraktionskollegen MdL Klaus Tischendorf

Bei der Ansage unseres Kulturbeitrages