Monat: Oktober 2016

25 Jahre Seniorenbeirat der Stadt Leipzig

Sollen gerade in der Entwicklung einer Kommune die Belange, Interessen und Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren Berücksichtigung finden, so braucht es hierfür die Seniorinnen und Senioren selbst, die dafür streiten und sich engagieren. Sachsenweit gibt es zahlreiche Seniorenvertretungen und Seniorenbeiräte, in denen sich engagierte Seniorinnen und Senioren zusammengefunden haben und Aufzeigen, wo es Veränderungen in der Stadtentwicklung braucht aber auch Ratgeber erarbeiten, wo welche Ansprechpartner zu finden sind. Sie alle arbeiten ehrenamtlich, hauptberufliche Seniorenbeauftragte sind eher selten zu finden. Die Einrichtung dieser Personalstelle obliegt den Kommunen und zumeist verweist man auf das ehrenamtliche Engagement und das damit die Interessen der Seniorinnen und Senioren ausreichend vertreten sind und Berücksichtigung finden.

In Leipzig waren es schon kurz nach der Wiedervereinigung verschiedene Vereine, die sich der Arbeit mit und für SeniorInnen widmen, die sich für die Bildung eines Seniorenbeirats stark machten. Dieser gründete sich im Frühjahr 1991 und versteht sich als überparteiliches und konfessionsunabhängiges, ehrenamtlich arbeitendes Gremium. Das ist nun 25 Jahre her und Anlass der heutigen Festveranstaltung im Neuen Rathaus zu Leipzig. Gemäß den Zielen des Seniorenbeirats konnte in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten einiges zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Ältere in der Stadt verbessert werden. Gleichzeitig bietet der Beirat vielfältige Unterstützung jenen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Einrichtungen, die sich in der Altenarbeit engagieren. Zentrales Ziel des Wirkens des Beirates ist es, die Belange, Bedürfnisse und Interessen der Seniorinnen und Senioren der Stadt Leipzig aber auch des Umfeldes in den Fokus der Öffentlichkeit aber auch der politischen Entscheider zu rücken. Bewährt hat sich hierzu die Arbeit in Arbeitskreisen, die da wären Altenhilfe, Kultur, Bildung und Sport; Ordnung, Sicherheit und Verkehr sowie Wohnen und Soziales. Hier können sich Interessierte entsprechend ihrer thematischen Interessen einbringen. Darüber hinaus sind in den vergangenen 25 Jahren insgesamt zehn Treffpunkte in Leipzig entstanden. Diese bieten nicht nur qualitativ hochwertige Beratungs- und Informationsangebote. Die Treffpunkte sind gleichsam Begegnungsstätten mit einem vielfältigen Angebot an Freizeit-, Bildungs- und Geselligkeitsveranstaltungen. Es lohnt sich also in jedem Fall, mal vor bei zuschauen und mitzutun.

Neben diesem sehr engagierten und aktiven Seniorenbeirats hat Leipzig etwas vorzuweisen, was, wie ich eingangs schon erwähnte, in den sächsischen Kommunen durchaus nicht die Regel ist. Leipzig hat einen hauptamtlichen Seniorenbeauftragten, der für die Belange der SeniorInnen eng mit dem Seniorenbeirat zusammenarbeitet. Damit erfährt das Engagement für die Interessen und Bedürfnisse der älteren Einwohner Leipzigs und Umgebung eine zusätzliche Aufwertung seitens der Stadt, unabhängig davon, dass hauptamtlich viele Dinge einfacher und schneller zu erledigen sind als allein aus ehrenamtlichem Engagement heraus.
Betrachtet man den demografischen Wandels in Sachsen einerseits und andererseits die Tatsache, dass es immer mehr gerade auch junge Menschen zu Arbeit und Studium nach Leipzig zieht, werden die Herausforderungen an den Seniorenbeirat in den kommenden Jahren sicher nicht geringer werden und gleiches gilt für das Arbeitspensum. Dem Seniorenbeirat Leipzig wünsche ich somit für die Zukunft viele engagierte Mitstreiter, offene Ohren in Politik und Stadtgesellschaft und den Seniorinnen und Senioren viel Spaß beim Mittun und Mitgestalten. Zum 25. Herzlichen Glückwunsch!

Rundgang im Staatsschauspielhaus Dresden nach Abschluss der Sanierung

Gern bin ich der Einladung des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien – und Baumanagement (SIB) gefolgt und habe am 25. Oktober 2016 am Presserundgang durch das Staatsschauspielhaus teilgenommen.

Die letzte umfangreiche Sanierung des Theaters, welches am 13. September 1913 eröffnete, liegt im Jahr 1995 noch nicht in allzu weiter Ferne, jedoch waren wichtige Sanierungen (z. B. Bühnentechnik, Elektroverteilung, Kälteanlage) notwendig, um die Spielfähigkeit des Theaters zu erhalten, erklärte Herr Roland Oertel, Leiter Technischer Dienst und Gebäudemanagement des Schauspielhauses.

Blick in den Zuschauerraum

Vor allem der Zuschauerraum des Schauspielhauses erstrahlt im neuen Glanz. So wurden u. a. die 797 Stühle neu gepolstert und aufgearbeitet, um eine verbesserte Raumakustik zu erhalten, das Parkett abgeschliffen, die Wände gemalert und die Wandmalereien restauriert. Für den Besucher nicht zu sehen, für das Theater aber umso wichtiger, ist die neue Bühnentechnik. Herr Ludwig Coulin, Niederlassungsleiter SIB, und Herr Oertel sprachen in höchsten Tönen davon.

Des Weiteren wurden Wasserrohre und –leitungen erneuert, der Brandschutz an die aktuell geltenden Richtlinien angepasst, neue Toiletten –auch behindertengerechte Toiletten gebaut, das Theaterrestaurant hat einen eigenen Zugang erhalten, und ist somit nicht mehr vom Spielbetrieb abhängig. Für diese und noch weitere Arbeiten im Haus waren genau 18 Wochen Zeit – eine sehr beeindruckende und beachtliche Leistung, die hier von allen Beteiligten bewerkstelligt wurde.

Im Gespräch mit Herrn Roland Oertel, Leiter Technischer Dienst des Schauspielhauses

Zum Ende des Rundganges führte uns Herr Oertel noch zu dem in 11 Meter Tiefe gelegenen Bühnenboden. Aufgrund der beengten Lage an der Ostra-Allee, kam es damals zur Konstruktion eines Bühnenbodens mit hydraulisch betriebener Hebemechanik, da es keinen Platz für Seiten- oder Hinterbühnen gab.

Es war ein sehr spannender und interessanter Besuch. Ein herzliches Dankeschön an Frau Gertrud Aringer, Leiterin Presseabteilung Schauspielhaus, Herrn Ludwig Coulin und Herrn Roland Oertel für die Möglichkeit, Orte des Theaters zu sehen, die normalerweise für den Besucher nicht zugänglich sind. Nun wünsche ich allen Mit-wirkenden für die Premiere der Tragödie Othello am Samstag „Toi-Toi-Toi“.

Doppelhaushalt-Entwurf 2017/18 der Sächsischen Staatsregierung und LINKE Alternativen

Kürzlich traf sich meine Fraktion zu einer Klausurtagung, in der wir die anstehenden Haushaltsberatungen vorbereiteten. Traditionsgemäß haben wir einen alternativen Haushaltsplan erarbeitet, weil wir finden, dass mehr sozialer Zusammenhalt in Sachsen machbar ist.

Fraktionsklausur

Nun möchte in an dieser Stelle gar nicht alle Positionen des alternativen Haushaltsplans aufführen und erläutern, das würde den Rahmen sprengen. Hier können Sie selbst einen Blick hineinwerfen und hier finden Sie eine kurze Erläuterung dazu von unserem Parlamentarischen Geschäftsführer und haushaltspolitischen Sprecher Sebastian Scheel und Verena Meiwald, OB-Frau meiner Fraktion im Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags.

Fraktionsvize Luise Neuhaus-Wartenberg, Verena Meiwald, PGF Sebastian Scheel und Fraktionsvorsitzender Rico Gebhardt

Ein paar Punkte will ich benennen: Gleich an erster Stelle, und als inklusionspolitischen Sprecher freue ich mich darüber besonders, steht dabei das Ziel einer barrierefreien Gesellschaft für alle. Im Text heißt es: „… Alle Menschen im Freistaat haben, unabhängig von ihrem Alter ihrer körperlichen und geistigen Konstitution, ihrer sozialen und geografischen Herkunft, ihrer weltanschaulichen Orientierung und persönlichen Identität das Recht auf ungehinderten Zugang zum gesellschaftlichen Leben in all seinen Bereichen…“ Das und nichts anderes bedeutet Inklusion.
Um den sozialen Zusammenhalt zu stärken, bedarf es zahlreicher Maßnahmen gerade im sozialen Bereich. Das heißt für uns konkret mehr Mittel in die frühkindliche Erziehung zu geben mit dem Vorteil für die in diesem Bereich tätigen Erzieherinnen und Erzieher, dass die Vor- und Nachbereitungszeiten endlich als reguläre Arbeitszeit anerkannt werden. Lehrkräfte aller Schultypen sollen ebenfalls besser bezahlt werden; Personalaufstockung sieht unser Haushaltsplan bei den Vollzugsbeamten vor, darunter auch Psychologenstellen und höhere Honorarkosten für Dolmetscherleistungen in Justizvollzugsanstalten. Wie nötig das ist, zeigten die jüngsten Ereignisse in der JVA Leipzig. Wenn wir Unterrichtsausfall und überlastete Sicherheitsbehörden zukünftig vermeiden wollen, müssen wir Geld in die Hand nehmen und zwar wesentlich mehr, als dies die Staatsregierung in ihrem Haushaltsentwurf vorsieht.

mit MdL Enrico Stange (mitte)

Ein weiterer, an dieser Stelle letzter Punkt, den ich herausheben möchte, betrifft die Wohnraumförderung. Hier plant DIE LINKE mit 20 bzw 40 Millionen Euro mehr als die Staatsregierung. Gefördert werden soll der Neubau bzw. die Sanierung von Wohnraum, der auch für Menschen mit geringem Einkommen oder Familien bezahlbar ist. So sollen beispielsweise in Leipzig und Dresden jährlich 2.000 bezahlbare Wohnungen entstehen. Doch auch die Schaffung von barrierefreien und altersgerechten Wohnungen soll mit diesen Mitteln gefördert werden. Ein wichtiger Schritt, denn die Sächsinnen und Sachsen werden immer älter und mit zunehmendem Alter gehen oft gesundheitliche, körperliche Einschränkungen einher. Dem Rechnungtragender Wohnraum indes ist rar gesät. Wer trotz Beeinträchtigungen in den eigenen vier Wänden leben will, muss lange nach geeignetem Wohnraum suchen, Abstriche in Kauf nehmen oder aber selber Geld in die Hand nehmen, um Umbauten vornehmen zu lassen. Hier wollen wir, dass der Wohnungsmarkt mehr Angebote vorhält.
Wer mehr zu unserem slternativen Haushaltsplan erfahren möchte, dem sei ein Blick in diesen anempfohlen und selbstverständlich stehen wir auch jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Barrierefreiheit – mehr als nur barrierefreie Straßen und Plätze

Bei Barrierefreiheit denken die meisten Menschen an rollstuhlgerechte Zugänge zu öffentlichen Gebäuden, Geschäften und Veranstaltungsorten, entsprechende Zustiegsmöglichkeiten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie behindertengerechten Wohnraum und Behinderten-WCs im öffentlichen Raum.  Der eine oder die andere denkt vielleicht auch noch an Tonsignale an Ampeln für Sehbehinderte und Blindenleitsysteme an Kreuzungen, Ampeln oder Bahnsteigen. Doch damit erschöpft sich die Vorstellungskraft der meisten Menschen, was Barrierefreiheit bedeutet. Doch es geht dabei um noch viel mehr.

Selbstbestimme Teilhabe am täglichen Leben erfordert Barrierefreiheit in allen Bereichen des täglichen Lebens. Das umfasst eben nicht nur Blindenleitsysteme auf Straßen, öffentlichen Plätzen, Bahnsteigen oder barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Gebäuden und Veranstaltungen aller Art. Zum täglichen Leben gehört auch die Nutzung der Angebote im Radio und im Fernsehen. Gerade letzteres ist eine der wichtigsten Informationsquellen und deckt mit verschiedenen Nachrichtenformaten, Dokumentationen, Unterhaltungssendungen und Spielfilmen ein breites Spektrum der Information und Unterhaltung ab. Diese Formate müssen für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sein, auch für jene mit Sinnes- oder kognitiven Beeinträchtigungen.

5. Treffen der Behindertenverbände mit dem MDR

Hier ist seit vielen Jahren der MDR zuverlässiger Partner der Behindertenverbände und herausragend in der ARD. Seit fünf Jahren helfen gemeinsame Beratungen von MDR  und den Behindertenverbänden aufzuzeigen, wo noch Verbesserungsbedarfe bestehen und wie diese umgesetzt werden können. Die bisherigen Ergebnisse in den Anstrengungen, Barrierefreiheit auch im Fernsehen herzustellen können sich durchaus sehen lassen und so begrüße ich ausdrücklich, dass ab Januar 2017 weitere Sendeformate barrierefrei angeboten und auch „mdr aktuell“ mit Gebärdung gesendet werden. Zudem sollen  Dokumentationen aber auch die „Feste von Florian Silbereisen“ zukünftig mit Hörbeschreibung ausgestrahlt werden. Das bedeutet für sehbehinderte Menschen einen großen Fortschritt. Wer schon mal aus dem Nebenraum eine Fernsesendung verfolgt hat, weiß, dass man sich nicht alles anhand der üblichen Geräusche und Dialoge vorstellen kann. Wie schaut die Landschaft aus, wie sind die Räume eingerichtet, welche Kleidung tragen die handelnden Personen, scheint die Sonne oder ist es trübe und dunkel – als dass ist mit Hören im üblichen Sendeformat nicht nachvollziehbar. Mittels Hörbeschreibung jedoch bekommt das Publikum mit Sehbehinderung  auch diese Informationen, die wir Sehenden ganz selbstverständlich wahrnehmen. Diese Verbesserungen sind wichtig, bedürfen aber auch besonderer Anstrengungen, die in unserer Fernsehlandschaft leider noch nicht selbstverständlich sind. Gerade deshalb verdienen all diese Bemühungen des MDR um Barrierefreiheit im Fernsehprogramm Anerkennung.

Doch dabei soll und darf es nicht bleiben. Insofern sind zweierlei zu wünschen: Dass barrierefreie Programmgestaltung nicht mehr Flaggschiff des MDR bleibt sondern sich in allen Rundfunkanstalten der ARD aber auch in allen anderen Sendern durchsetzt und dass Sendungen wie „Selbstbestimmt!“ aus ihrem Schattendasein im sonntäglichen Morgenprogramm heraus und bessere Sendetermine bekommen. Um all das umzusetzen, werden die Behindertenverbände auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen und bei der Umsetzung helfen, diese aber auch einfordern.

Landesverband Niere e.V. – seit 25 Jahren aktiv

Den wenigsten ist bewusst, welche Schwerstarbeit unsere Nieren tagtäglich leisten müssen. Sie tun ihre Pflicht, ganz gleich was wir ihr zumuten, ob wir zu wenig trinken – was die Entstehung von Nierensteinen begünstigt –  oder uns nicht warm genug anziehen – was schmerzhafte Harnwegs- und Nierenbeckenentzündungen hervorrufen kann –  oder ob wie ohne Nierenschutz Motorrad fahren – wir nehmen es kaum wahr und werden erst dann an sie erinnert, wenn sie nicht richtig funktionieren, Probleme und Schmerzen bereiten. Im günstigsten Fall ist es mit der Gabe von Antibiotika und anderen Mittelchen getan. Im schlimmsten Fall drohen Dialyse und Transplantation. Beide lebensrettende Maßnahmen verändern gleichzeitig das Leben wesentlich. Insbesondere die Dialyse bringt Einschnitte ins gewohnte Leben mit sich, muss man doch mehrfach in der Woche zur mehrstündigen Behandlung ins Krankenhaus oder eine entsprechende Arztpraxis. Hier den Betroffenen und Angehörigen Hilfestellung zu geben, aber auch schon frühzeitig aufzuklären, hat sich der Verein Sächsischen Landesverband Niere e. V., formals Dialyse Verband Sachsen e. V. auf die Fahnen geschrieben, der in diesem Jahr ebenfalls sein 25jähriges Bestehen feiert.

Für Betroffene und ihre Angehörigen ist es gut einen Ansprechpartner jenseits der behandelnden Ärztinnen und Ärzte zu haben, Menschen die eigene Erfahrungen gemacht haben und so ganz anders auf Fragen und Ängste eingehen können. Einsatz und Engagement der Vereinsmitglieder können gar nicht hoch genug bewertet werden, was auch das Staatsministerium für Soziales so sah und die Vorsitzende des Vereins, Annegret Bresch, und kürzlich ein weiteres Mitglied des Vereinsvorstandes mit der Annen-Medaille auszeichnete. Herzlichen Glückwunsch!

Auf der Jubiläumsfeier, deren Gast ich sein durfte, wurden auch auf ein paar statistische Zahlen hingewiesen, die mich nachdenklich stimmten. Deutschlandweit gab es  über 83.494 Dialysepatienten. 7.858 von ihnen befanden sich 2015 auf der Warteliste für eine neue Niere. Im Mai 2016 waren es schon 7.741. Die Zahlen zeigen: Es gibt weit mehr Menschen, die auf eine neue Niere warten als zur Verfügung stehen.

Für die Transplantation kommen die Organe Verstorbener in Frage, soweit diese einen Organspenderausweis hatten oder Angehörige ihr Einverständnis zur Organentnahme geben. Diese Frage wird den Hinterbliebenen noch am Sterbebett gestellt, was für diese eine zusätzliche Belastung ist. Diese Entscheidung können wir unseren Angehörigen abnehmen, in dem wir uns über Organspende informieren und dann ganz bewusst unsere Entscheidung für oder gegen eine Organspende im Todesfall treffen. Beides kann auf dem Organspenderausweis vermerkt werden und auch, wenn man seine Zustimmung nur für bestimmte Organe geben möchte. Organspende rettet Leben und auch wir selbst können jederzeit in die  Situation kommen, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein. Also bitte, liebe Leserin, lieber Leser, informieren Sie sich und entscheiden Sie sich – wenn möglich – für eine Organspende.