Unterwegs mit Kerstin Köditz

Heute war ich mit Kerstin Köditz, ebenfalls Direktkandidatin für den Sächsischen Landtag, in ihrem Wahlkreis unterwegs. Als erstes haben wir uns ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Höfgen angesehen. Wunderbar ruhig gelegen, verfügt das Objekt nicht nur über einen schönen Hof, einen großen, überdachten Pool, helle, freundliche Gruppenräume, Einzelzimmer für die Bewohner, die diese z.T. individuell einrichten können, sondern auch über einen Kunstgarten, der in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Kunstverein PIKANTA weiter wächst.

Im anschließenden Gespräch konnten wir nur staunen, wie vielseitig und engagiert hier gearbeitet wird. Regelmäßige Zoobesuche stehen ebenso auf dem Programm wie gemeinsames Basteln, Ausflüge ins Schwimmbad bis hin zu Reisen nach Paris oder demnächst nach Rimini. Andererseits machte der Leiter des Wohnheimes deutlich, dass im Vordergrund immer der Mensch mit seinen Bedürfnissen, aber auch mit seinen Fähigkeiten steht. D.h. dass Menschen, die zwar aufgrund ihrer Behinderung eingeschränkt, jedoch mit Hilfestellung in der Lage sind, ihr Leben relativ selbständig zu meistern, diese Möglichkeit in einer der Wohngruppen in Grimma oder Wurzen bekommen.

Im Gespräch mit Heimleiter Olav Chemnitz und Kerstin Köditz
Im Gespräch mit Heimleiter Olav Chemnitz und Kerstin Köditz

Nach diesem wirklich eindrucksvollen Vormittag ging es weiter nach Wurzen in die Muldentalkliniken, auf deren Gelände ab nächster Woche mit dem Ausbau eines Altenpflegeheimes begonnen wird. Auch hier ist die Intention, dass der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Vordergrund stehen soll, weshalb das Motto auch hier lautet „Wohnen mit Pflege“. Anschließend wurde noch über die Möglichkeit eines betriebsnahen Kindergarten beraten, da dieser nicht nur helfen würde, den vorhandenen Bedarf an Kiga-Plätzen zu decken, sondern in Bezug auf  junge Leute einen entscheidenden Standortvorteil bieten könnte.