Allianz zur Teilhabe

Was für ein Tag ! Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen vereinbarten sich Verantwortungsträger aus der Politik und der Wirtschaft darauf, Menschen mit körperlichen, seelischen, geistigen oder/und Sinnesbeeinträchtigungen eine gleichberechtigte Chance zur Teilhabe und selbstbestimmten Berufsausübung zu geben. Großartig empfinde ich hierbei das ehrliche Bekenntnis   des Repräsentanten des Unternehmerverbandes, Herrn Rüdiger Lorch. Ob allerdings wirklich Vereinfachungen seitens der Bürokratie erfolgen, bleibt angesichts der komplizierten Reden vom Kommunalen Sozialverband abzuwarten. Ich hoffe jedoch sehr darauf. Ich gratuliere von Herzen den Ausgezeichneten, die Beschäftigten der Lukaswerkstatt der Stadtmission Zwickau. Sie erhielten den Integrationspreis des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen (übereicht durch Frau Staatsministerin Claus und Herrn Verbandsdirektor Werner). Vor allem dafür, dass es gelungen war, zwei Beschäftigte aus der Werkstatt am so genannten ersten Arbeitsmarkt teilhaben zu lassen. Trotz alledem, ich fände es noch besser, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung würde in allen Lebensabschnitten erfolgen können. Warum ausgerechnet nach der integrativen Kindertagesstätte eine Trennung von Kindern mit körperlichen, geistigen, seelischen oder/und Sinnesbeeinträchtigungen in die Sonderschulen erfolgt, bleibt mir nicht nachvollziehbar. Hier ist noch viel zu tun, vor allem mit Blick auf die Vorgaben der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen.