Ernennung des Behindertenbeauftragten des Freistaates Sachsen

Am letzten Freitag wurde in der Staatskanzlei in Dresden vom Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, der neue Behindertenbeauftragte berufen. Ganz so neu ist dieser nicht, übernimmt doch Stefan Pöhler das Amt nun zum zweiten Mal.

Ernennung des Sächsischen Behindertenbeauftragten
Ernennung des Sächsischen Behindertenbeauftragten

Stanislaw Tillich dankte Stephan Pöhler für die geleistete Arbeit in der letzten Legislaturperiode und bekräftigte gleichzeitig, dass sich der Freistaat Sachsen für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen werde. Auch sprach er sich dafür aus, Barrieren abbauen zu wollen, vor allem in den Köpfen.  Sozialministerin Christine Clauß sagte Stephan Pöhler die volle Unterstützung ihres Ministeriums zu. Leider erwähnte keiner von beiden, dass die Umwandlung des Amtes vom Ehrenamt in eine hauptamtliche Stelle in der letzten Legislaturperiode am Widerstand der Koalition gescheitert war.

Stephan Pöhler verwies in seiner Rede zu Recht auf die Erfolge der vergangenen fünf Jahre (u.a. im Barrierefreien Tourismus) und die Aufgaben, die noch vor ihm liegen und die nach wie vor zahlreich sind. Er beendete seine Rede mit folgendem Zitat: „Gleichberechtigung ist nicht, wenn jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt, um sich einen Apfel zu pflücken.“

bei der Ernennung des Sächsischen Behindertenbeauftragten
bei der Ernennung des Sächsischen Behindertenbeauftragten

Der anschließende Gedankenaustausch wurde rege genutzt, um über die nächsten Projekte zu sprechen, von denen Sie zu gegebener Zeit hier lesen werden.