„Haus der Dresdner Tafel“ eingeweiht

Die „Tafeln“ helfen Menschen in Not. Sie sind deshalb wichtig. Und doch wäre es mir lieber, wir bräuchten sie nicht. Denn jede neue Ausgabestelle, die sie eröffnen, jedes zusätzliche Auto, das sie in Betrieb nehmen, zeugt davon, dass die Zahl der Bedürftigen stetig und offenbar unaufhaltsam steigt…

Inzwischen verteilt die Dresdner Tafel über 2.500 Tonnen Lebensmittel pro Jahr(1), sie betreibt Kleiderkammern und das „Lindenhaus“, in dem obdachlose Jugendliche Zuflucht finden. Sie organisiert Feste und Weihnachtsfeiern und sorgt dafür, dass auch Menschen, die nur über sehr wenig Geld verfügen, kulturelle Angebote in Anspruch nehmen können. Damit leistet die Tafel etwas, das eigentlich Aufgabe der Gesellschaft sein sollte: den Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen.

Dr. Edith Franke (MdL, LINKE), Vorsitzende des Dresdner Tafel e.V.

Um das in Zukunft noch besser zu können, hat die Dresdner Tafel am 2. November ein neues Domizil bezogen, das „Haus der Dresdner Tafel“. Dort verfügt sie nicht nur über Büro- und Lagerräume, sondern auch über einen Tafelladen und eine Kleiderkammer.

Zur Einweihung des neuen Hauses dankte die Vorsitzende des Dresdner Tafel e.V., Frau Dr. Edith Franke 120 ehrenamtlichen Helfern sowie zahlreichen Unternehmen und Firmen, aber auch Kulturschaffenden der Stadt Dresden  für ihr Engagement.

bei der Eröffnung des Hauses der Tafeln in Dresden

Diesem Dank schließe ich mich unbedingt an und ich wünsche der Tafel weiterhin viel Kraft und Energie für ihre leider auch in absehbarer Zukunft so notwendige Arbeit.

(1) das entspricht knapp 65 Vierzigtonnern!