Diskriminierung wegen Behinderung

Zum Beitrag „Diskriminierung wegen Behinderung“, ausgestrahlt vom MDR am 14.11.2012 in der Sendung „Exakt“:

Menschen mit körperlichen, geistigen, seelischen oder/und Sinnesbeeinträchtigungen profitieren nicht vom konjunkturellen Aufschwung. Auch wenn wir in jüngster Vergangenheit immer wieder lesen konnten, dass sich allgemein die Zahl der Arbeitslosen deutlich verringert hat, so ist die Zahl der Arbeit suchenden Menschen mit Behinderungen leider nicht gleichermaßen gesunken. Im Gegenteil! Das erscheint nun nicht mehr verwunderlich, wenn die Agentur für Arbeit und das Integrationsamt selbst Menschen mit Behinderung mit allen möglichen Tricks aus dem Arbeitsverhältnis in die Arbeitslosigkeit verdammen, was der wegen einer Muskelerkrankung auf die Nutzung eines Rollstuhls angewiesenen Herrn Roland Fiebig kürzlich in der Dienststelle Leipzig der Bundesagentur für Arbeit erleben musste (der MDR berichtete am 14.11.2012 in seiner Sendung „Exakt“). Hier wird Diskriminierung statt Inklusion gelebt. Und das von Stellen, die einen gesetzlichen Auftrag zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen haben.  Die Verantwortlichen gehören zur Verantwortung gezogen!