Wahlkampf mit Musik und Gregor Gysi

Fünf Tage Zeit hat sich Gregor Gysi, Vorsitzender der LINKEN Bundestagsfraktion, genommen, um uns im Landtagswahlkampf zu unterstützen. Letzten Freitag war er unter anderem in Glauchau, wo er eine fesselnde Rede quer durch aktuelle Themen hielt. Dass die LINKEN durchaus gute Politik machen können, auch im Sinne der Wirtschaft, zeige das Beispiel Brandenburg. Dort wurde z. B. der Betreuungsschlüssel in den Kitas gesenkt, ein Ziel, das wir uns für Sachsen ebenfalls gestellt haben.

Um die Wartezeit bis zu Gysis Auftritt zu verkürzen und weil es schon im letzten Wahlkampf gut ankam, habe ich mit meinen Freunden „Father and Son“  (Ulrich und Carsten Klobe) vorher Musik gemacht. Dabei haben wir unser Repertoire bewusst weit gefächert. Bei „Sag mir, wo die Blumen sind“ wurde es still im Saal, einige sangen leise mit. Auch „Satt zu essen“ erreichte die Zuhörerinnen und Zuhörer, denn schließlich lebt der Mensch nicht nur vom Brot allein, Kultur und gesellschaftliche Teilhabe sind mindestens ebenso wichtig. Natürlich durften Klassiker wie „Bandiera Rossa“ nicht fehlen, das sich u. a. meine Wahlkreismitarbeiterin Marina Salzwedel gewünscht hatte. Selbst die Liebe kam nicht zu kurz, die wir im „Kalliole“ besangen, sehr zur Freude eines gut gelaunten und gewohnt scharfzüngigen Gregor Gysi.

mit "Father & Son" in der Sachsenlandhalle

Was ich wirklich klasse fand, Georg Werkmeister hatte an seinem 85. Geburtstag an dieser Veranstaltung teilgenommen. Ein Grund für uns, ihm ein Ständchen zu bringen. …zum Geburtstag viel Glück!

Georg mit seiner Frau und mir. Wir haben herzlich gratuliert.

Ukraine, NSA, Waffenexporte, Mindestlohn … kaum ein Thema, über das er nicht sprach. Und am Ende ganz deutlich herausstellte: „Vor der SPD und den Grünen haben CDU/CSU keine Angst. Aber vor uns LINKEN. Weil wir die SPD ein bisschen sozialdemokratischer, die Grünen und die CDU/CSU ein bisschen sozialverträglicher machen.“ Weil wir hinschauen und uns für die Menschen einsetzen, die in dieser Gesellschaft keine Lobby haben.

Gruppenbild mit Gregor Gysi (v.l.n.r. Sandro Tröger, Simone Hock, Peter Reichel, Thomas Koutzky, wie ich DirektkandidatInnen der LINKEN)