Neue Chancen für den Beruf

Bei unserem Besuch im Berufsförderungswerk Dresden, einem Zentrum für berufliche Rehabilitation, konnten wir uns nicht nur von dem umfangreichen Berufsbildungsangebot für Erwachsene, sondern auch von den beeindruckenden Bedingungen vor Ort überzeugen.

Das Berufsförderungswerk Dresden versteht sich mit seinen 130 Mitarbeitern und Auszubildenden als soziales Dienstleistungsunternehmen auf dem Bildungssektor. Dafür stehen die 490 Rehabilitationsplätze sowie die 330 Internatsplätze genauso wie eine Integrationsquote von 77 % der in 2-jähriger Ausbildung zum Abschluss gebrachten Facharbeiter.

Zielgruppe sind Erwachsene im Alter von 25 – 45 Jahre, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben und nach § 35 SGB IX eine berufliche Rehabilitation in Anspruch nehmen können. Derzeit liegt der Altersdurchschnitt bei 35 Jahren.

in der IT-Abteilung wird neben Windows auch in den Systemem Mac OS und Unix ausgebildet.

Mit einem umfassenden Angebot zur beruflichen Neuorientierung und Qualifizierung in 26 Facharbeiterberufen, leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag, Menschen vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren und ihnen eine neue Berufschance zu bieten.

Im einführenden Gespräch mit dem Geschäftsführer Herrn Köhler konnten wir uns ein ausführliches Bild von der Struktur der Einrichtung, den Angeboten, aber auch den Ergebnissen ihrer Arbeit machen. Diese sind nur möglich durch den ständigen Kontakt zu den Rehabilitationsträgern, der Agentur für Arbeit und den Arbeitgebern, um immer in arbeitsmarktrelevanten Berufen ausbilden zu können. Als besonders wichtig betrachtet es die Einrichtung, von vorn herein die individuellen Stärken aber auch Schwächen der Teilnehmer herauszuarbeiten, um so ein ganz spezielles Profil für den Einzelnen und für seine zukünftige Ausbildung zu erstellen.

Mit dem Leiter des BFW, Herrn Henry Köhler, in der Elektronik-Abteilung

Im sich anschließenden Rundgang konnten wir uns von den hervorragenden Lern- und Arbeitsbedingungen für die künftigen Facharbeiterinnen und Facharbeiter überzeugen. Neben moderner Technik gehört dazu z.B. auch ein physiotherapeutischer Bereich, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Behandlungen erhalten können.

Frau Wolf leitet die Physiotherapie

Der Besuch hinterließ bei mir den Eindruck, dass es hier im Berufsförderungswerk wirklich um den einzelnen Menschen geht und nicht um Zahlen und Statistiken. Wobei diese nicht ganz aus den Augen verloren werden dürfen, wie Herr Köhler andeutete.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Herrn Köhler und Frau Müller für die freundliche Aufnahme und die Möglichkeit, diese Einrichtung kennenzulernen. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Berufsförderungswerkes für ihr Engagement und die gute Arbeit, die sie leisten, bedanken.