Staatsregierung ist zum Handeln für inklusive Gesellschaft aufgefordert – Barrieren im Kopf befördern Ausgrenzung

An jedem 3. Dezember rücken die Belange der Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt. Das ist gut und wichtig, noch viel wichtiger ist jedoch, jeden Tag sensibilisiert zu sein gegenüber den Belangen von Menschen mit Beeinträchtigungen. Um genau darauf aufmerksam zu machen, positionierten wir uns heute auf dem Albertplatz in Dresden mit einem umfangreichen Infostand. Hier gab es vielfältiges Material rund um das Thema Inklusion.


Gleichzeitig ist festzuhalten, dass der Weg zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft noch weit ist. Um das zu schaffen, muss die Sächsische Staatsregierung endlich Taten folgen lassen. Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention ist im Freistaat so gut wie nichts passiert!
Menschen mit Behinderung haben aber das Recht wie alle anderen auch, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. Noch hindern sie daran zu viele Barrieren. Vor allem aber sind es die Barrieren in den Köpfen der Menschen, die ausgrenzen. Inklusion ist dabei unsere wichtigste Forderung. Offenbar das Einfache, was schwer zu machen ist. Eine inklusive Gesellschaft ist aber möglich, wenn man denn nur will. Wir fordern diese in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens – ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.
Davon würden alle Sächsinnen und Sachsen profitieren, nicht nur ca. 25 % der Bevölkerung mit körperlichen, geistigen, seelischen oder/und Sinnesbeeinträchtigungen oder mit chronischen Erkrankungen oder mit Mobilitätseinschränkungen, u.a. weil sie nicht mehr die Jüngsten sind.