Inklusion: einfach machen – Die Kunstfabrik zeigt wie es geht

1932 wurde hier das Waschmittel FEWA erfunden und hergestellt, ab 1992 wurden Spülmittel, Seifen und Weichspüler produziert. Als Teil des SOLARIS Technologie- und Gewerbeparks kam neues Leben in die alten Gemäuer und bietet nach der aufwendigen Sanierung 2005 der Kunstfabrik großzügige Atelierräume. Das Außengelände gleicht einer Freiluftausstellung mit Plastiken aus Holz und Schrott. Sie sind Symbol für eine junge, kreative Kunst und Zeichen einer neuen Ära eines neuen Geistes in diesem alten Gemäuer.

Während vor dem Gebäude das Areal mit seinen Plastiken zum Schauen und Schlendern einlädt, bietet es drinnen auf einer ganzen Etage vielen verschiedenen Werkstätten Raum und Entfaltungsmöglichkeiten. Offen für alle, die an künstlerischem Schaffen interessiert sind von 0 bis 100 Jahren und mit oder ohne Beeinträchtigungen können sich Kreativität und Experimentierfreude in verschiedenen Werkstätten entfalten. Im Angebot sind die Grafik AG Junge Kunst, Druckwerkstatt, Fabriktheater, Keramikwerkstatt, Integrative Werkstätten und die Medienwerkstätten. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Innerhalb des Gebäudes ist die Kunstfabrik umgezogen und nun eine Etage tiefer als bisher zu finden. Die feierliche Eröffnung der neuen und großzügigeren Räume fand am 25. April 2016 statt. Ich wünsche der Kunstfabrik,  dem Team um Malerin Ute Schmieder weiter alles Gute und viele UnterstützerInnen, damit auch in Zukunft viele wunderbare Ideen von ebenso wunderbaren kreativen Menschen entstehen und Wirklichkeit werden. Ich freue mich schon jetzt auf die neue Projekte, die in der Kunstfabrik entstehen. Auch da ist ja schon beachtliches entstanden, Projekte die Aufmerksamkeit verdienen.  

bei der Eröffnung der neuen Räume der Kunstfabrik

Das Prinzip ist: einfach machen, mit kreativen Mitteln Inklusion leben – dabei weiterhin alles Gute und viele Unterstützer!