Festakt zur bundesweiten Eröffnung des 39. Internationaler Museumstages

Wer Museum hört, denkt vermutlich als erstes an die Galerie Alte Meister in Dresden oder die regionalen Heimatmuseen oder in Zwickau ans Automobilmuseum und die Pristerhäuser. Museen gibt es überall, große wie in Dresden und viele kleinere wie auch der Frohnauer Hammer. Sie alle gestatten uns einen Blick in die Vergangenheit, auf ausgestorbene Gewerke und Handwerke, auf Kultur und Leben in früheren Zeiten, auf technische Entwicklung, erdgeschichtliche Entwicklung oder geben Einblick beispielsweise in die menschliche Biologie wie das Hygienemuseum in Dresden. Darüber hinaus zeigen sie Wanderausstellungen beispielsweise zum alten Ägypten – kurz, sie sind ein Fundus um Geschichte, Wissenschaft und Kultur zu erleben, erfahrbar zu machen jenseits vom trockenen Schulstoff im Klassenzimmer. Museen sind Teil unserer Kultur und unserer Kulturlandschaft und verdienen unsere Aufmerksamkeit und wohl viel öfter auch unseren Besuch.

Einen Anlass, die Museumslandschaft in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken, stellt der internationale Museumstag dar. Er steht damit für die kulturelle Vielfalt und den Kulturförderalismus in Deutschland. Gefördert durch Sparkassen-Finanzgruppe und verschiedenen Stiftungen wird der internationale Museumstag in Zusammenarbeit aller Museumsverbände auf Länder- und Bundesebene organisiert und gestaltet. Dabei macht die regionale Verbundenheit der Sparkassen und ihre Orientierung auf das Gemeinwohl sie zu verlässlichen Partnern der Museen.

MP des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrats Stanislaw Tillich

Schirmherr ist der Präsident des Bundesrates, zu dem im Oktober 2015 der sächsische Ministerpräsident Tillich gewählt wurde. Er war ebenso Gast des Festaktes zur Eröffnung des 39. Internationalen Museumstages wie der Oberbürgermeister von Pirna Herr Hanke und der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Prof. Dr. Köhne, welcher im Festsaal des Jagdschlosses der Richard-Wagner-Stätten in Graupa stattfand. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Elbland Philharmonie Dresden.

Gefreut hat mich über die Gelegenheit, mit Herrn Hurshell, einem überaus angenehmen und von Leidenschaft geprägten Gesprächspartner, persönlich sprechen zu können. Er ist Leiter der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden und verantwortet die Konzeption für das Museum.

im Gespräch mit Herrn Hurshell

Museen bereichern unser kulturelles Leben, sind wichtiger Bestandteil dessen. Vielfach sorgen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für liebevoll gestaltete Ausstellungen, Öffnungszeiten und Führungen durch die Ausstellungsräume. Museen können also nur mit einer entsprechenden Finanzausstattung bestehen, weshalb meine Fraktion sich auch für eine bessere Absicherung einsetzt. In den bevorstehenden Haushaltsverhandlungen im Sächsischen Landtag wird daher auch die Finanzausstattung der Kulturräume und der Museen eine Rolle spielen.