Sozialpolitisches Forum des VdK Sachsen

Dem 8. Verbandstag des VdK Sachsen am 16. September (alle Unterlagen hier) folgte unmittelbar am nächsten Tag das Sozialpolitische Forum.

Das Forum stand unter dem Titel „Arbeit anders gestalten – Vorschläge für einen Arbeitsmarkt für alle!“ Besonderes Augenmerk lag dabei auf Menschen mit Beeinträchtigungen, die bei der Jobsuche besondere Herausforderungen zu bewältigen haben. Viel zu oft scheuen sich Arbeitgeber Menschen mit Beeinträchtigungen eine Chance zu geben in der Annahme, dass die für das Unternehmen eine Belastung darstellen würden. Welche Bereicherung durch sie dem einzelnen Unternehmen zuteil werden kann, bleibt unberücksichtigt. Ziel ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt eine Chance zu geben und sie direkt in den Unternehmen Teil der Gesamtbelegschaft werden zu lassen. Hierfür wurde die Thematik aus Sicht der Betroffenen, der Jobcenter und Werkstätten für Behinderte Menschen sowie der Kommunen beleuchtet. Die Dokumentation der verschiedenen Sachvorträge können hier eingesehen werden.

Uns ist es wichtig, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur in entsprechenden Werkstätten einen Job bekommen – der dort wesentlich schlechter bezahlt wird. Als VdK streiten wir für eine inklusive Arbeitswelt, wo jede/r Einzelne entsprechend seinen Fähigkeiten seinen Platz in den Unternehmen findet.

Abschluss des Sozialpolitischen Forums bildete die Podiumsdiskussion, die von MdL Volkmar Zschocke (B90/Grüne), Gernot Krasselt (CDU), Nico Brünler(Die Linke), Henning Homann (SPD) und Ulrike Mascher (Präsidentin VdK)  sowie Philipp Rochold (Bürgermeister für Soziales, Kultur, Bildung,Sport) bestritten wurde.  Ebenfalls anwesend war Stephan Pöhler, Sächs. Beauftragter für die Belange der Menschen mit Beeinträchtigung.

Allen Referenten, Teilnehmern der Podiumsdiskussion, Gästen und natürlich Moderator Roland Frickenhaus vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Sachsen e. V., Referat Soziale Teilhabe herzlichen Dank für ihr Engagement und ihren Einsatz für eine inklusive Gesellschaft, nicht nur in der Arbeitswelt.