Jahresauftakt im politiKKontor in Kirchberg

Traditionell ist der Januar jener Monat im Jahr, in dem es allerorts Neujahrsempfänge zu besuchen gilt. Neujahrsempfänge und Jahresauftaktveranstaltungen bilden sozusagen den Start ins politische Kalenderjahr. Dieser Tradition wollten wir uns in unserem politiKKontor natürlich nicht verschließen, zumal es gleichzeitig unser einjähriges Bürojubiläum in Kirchberg gebührend zu würdigen galt.

Eines vorweg. In den zurückliegenden zwölf Monaten gab es viele Veranstaltungen in Kirchberg, Wilkau-Haßlau und auch in Zwickau und viele weitere große und kleinere Aktionen, mit denen wir in der Region unterwegs waren. Ohne die große Unterstützung des Ortsverbandes, aber auch der Aufgeschlossenheit von Kommunalpolitik, dem Familienzentrum und der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde wären viele dieser Aktionen und Veranstaltungen zumindest nicht so möglich gewesen. Hierfür herzlichen Dank und ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Mit einem via Diashow visualisierten Jahresrückblick starteten wir in unseren Jahresauftakt. Höhepunkte des vergangenen Jahres waren zweifelsohne der Rundgang in Kirchberg auf den Spuren der Barrierefreiheit. Und noch immer bin ich begeistert von der Aufgeschlossenheit von Frau Bürgermeisterin Dorothee Obst, der Verwaltung und den Vertretern der Kommunalpolitik. Das ist nicht überall so. Und dann natürlich die Ausstellungstour „Häusliche Gewalt – hinter verschlossenen Türen“, die uns von Kirchberg nach Wildenfels, auf den Robert-Schumann-Platz in Zwickau, nach Limbach-Oberfrohna und Lichtenstein, nach Wilkau-Haßlau, ins Zwickauer Rathaus und zurück nach Kirchberg führte, wo die Abschlussveranstaltung der Tour in der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde stattfand. Diese Erfahrungen unseres ersten Jahres in Kirchberg motiviert für das vor uns liegende Jahr, in dem wir ebenfalls eine ganze Menge vorhaben. Dazu gehören etwa die Diskussion zum Thema „Das muss drin sein: bezahlbares und gutes Wohnen!“ am 3. Februar im politiKKontor in Kirchberg, der drogenpolitische Tag am 7. Februar in Zwickau, der 4. Mai mit einem Rundgang in Wilkau-Haßlau zum Thema Barrierefreiheit mit Auswertung und abschließender Abendveranstaltung zum Thema sowie dem Kinderfest in Wilkau-Haßlau am 20. Mai. Und natürlich gibt es weitere Themen, an deren Terminierung wir gerade arbeiten, etwa zu den Themen Rentenpolitik und Gesundheitspolitik.

Im Anschluss gab es einen interessanten und regen Gedankenaustausch zu aktuellen Themen und Problemen. Dabei ging es um Fragen wie: Warum gibt es in Deutschland keine Untersuchung auf resistente Keime, wenn man ins Krankenhaus kommt, wie in anderen europäischen Ländern? Gibt es überhaupt noch Demokratie, wenn Mitsprache nicht gewollt ist? DIE LINKE – was denn nun Opposition oder Regierung? Warum braucht es so viele Krankenkassen und warum sind in Deutschland Medikamente und Leistungen oft teurer als im Ausland? Welchen Themen und wie sollten wir uns im bevorstehenden Bundestagswahlkampf stellen? – Die Aufzählung könnte noch fortgeführt werden. Für unsere Arbeit ergeben sich aus der Diskussion Anregungen für Themen, die wir mit Veranstaltungen untersetzen wollen und werden, auch wenn wir vielleicht nicht alles in diesem Jahr schaffen werden. Wir waren uns einig, wir müssen mehr miteinander reden und uns treffen, nicht nur organisiert zu bestimmten Themen, sondern weil wir uns sehen und einfach miteinander reden wollen. Klasse! Das machen wir!

Es war ein gelungener Auftakt in das schon mehrere Tage alte, politisch spannende 2017. Mein Team und ich freuen sich auf das Miteinander, auf die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen und die Gespräche, die dabei entstehen. Auf geht’s! Glück Auf!